Es gibt einige allgemeine Tipps im Umgang mit Karnivoren. Wer diese Tipps, neben der richtigen Fütterung, beherzigt wird miterleben, wie sich die Pflanze entwickelt und gleichmäßig und üppig wächst. Sechs Dinge sind grundlegend zu beachten und sollten auf die Ansprüche der Karnivoren ausgerichtet sein.

Dabei handelt sich um das Wasser, das Licht, die richtige Temperatur und Luftfeuchtigkeit, den bestmöglichen Standort und das richtige Substrat. Stimmen diese Vorrausetzungen. wird sich die Pflanze mit einem kräftigen, gesunden Wuchs und schönen Blüten revanchieren und gedeiht auf der Fensterbank, im Wintergarten, im Freiland und natürlich im Terrarium.

Gegossen wird nur mit weichem, also kalkfreiem Wasser. Da im Leitungswasser Kalk ist, darf dieses nicht verwendet werden. Sehr gut angenommen wird das Regenwasser und auch destilliertes Wasser, das im Handel erhältlich ist. Karnivoren brauchen viel Licht, sollten aber im Sommer nicht in der prallen Mittagssonne stehen.

Die nötige Luftfeuchtigkeit richtet sich nach der Karnivorenart und kann zwischen 50% und 70% liegen. Als Substrat für Karnivoren sollte Weißtorf verwendet werden, dem jedoch u. U. noch einige Bestandteile hinzugefügt werden müssen. Hier empfiehlt sich eine Beratung im Fachgeschäft, in dem häufig auch das Mischen eines Spezialsubstrates angeboten wird.

Die Temperaturen können, je nach Art der Karnivore, erheblich schwanken. Grundsätzlich wird zwischen gemäßigten, tropischen und subtropischen Temperaturen unterschieden. Um der Pflanze gerecht zu werden, sollte sich jeder, der Karnivoren kultivieren möchte, ausführlich über die erforderlichen Ansprüche der Pflanze informieren.